Archiv für Februar 2013

TLZ, 01.02.2013: Demonstranten forderten Schließung des Heims in Breitenworbis

Auf dem Friedensplatz fanden sich etwa 40 Menschen ein, um die
Schließung des Asylbewerberheims Breitenworbis zu fordern.

Mit einer Demonstration vor dem Landratsamt auf dem Friedensplatz wurden
am Donnerstag am späten Nachmittag erneut die Bedingungen im
Asylbewerberheim in Breitenworbis kritisiert und dessen Schließung
gefordert. Zu der Demo des Jenaer Flüchtlingsforums „The Voice“ waren
auch einige Bewohner des Heimes gekommen sowie Unterstützer aus
Göttingen, die damit ihre Solidarität mit den Asylbewerbern bekunden
wollten.

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Junge Welt, 05.02.2013 Interview zu Breitenworbis

»Ich möchte mit Ihnen nicht mehr über das Thema reden«

     Ein CDU-Landrat findet es ganz in Ordnung, daß Flüchtlinge jahrelang
     im Güllegestank leben müssen. Ein Gespräch mit Werner Henning

Interview: Gitta Düperthal
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Winterabschiebestopp für Roma, Ashkali und Ägypter in Thüringen bis 31. März 2013

Nach Serbien, Mazedonien, Bosnien- Herzegowina, Kosovo, Albanien und
Montenegro
Im Bundesland Thüringen gibt es einen Abschiebestopp bis 31. März 2013 für Roma, Ashkali und
Ägypter

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Offener Brief einiger Frauen aus dem Isolationslager Breitenworbis ( Farsi )

به Lan­de­rats­amt و اداره ی مهاجران خارجی و اداره ی اموراجتمایی Eichs­fel­der
نامه ی سرگشاده از جمعی از زنان کمپ مهاجران Be­rei­ten­wor­bis

ما در یک خانه ی مسکونی دورافتاده در 2 کیلومتری منطقه ی Be­rei­ten­wor­bis زندگی می کنیم. کنار کمپ یک تصفیه فاضلاب بدبو و همچنان یک سیستم تهیه کودحیوانی قرار دارد, چیزی که زندگی را در تابستان غیرقابل تحمل می کند.

120 انسان- خانواده و مجرد- باید خود را در تعداد کم توالت ها و حمام‌ها و آشپزخانه ها تقسیم کنند. برای دسترسی پیدا کردن به مرکز خرید, پزشک, مدرسه یا مهدکودک باید ما چندین کیلومتر را از کنار خیابان پیاده طی کنیم.در این منطقه فقط یک ایستگاه بوس وجود دارد.

ما خود را از جامعه منزوی و کنارگذاشته شده حس می کنیم. مخصوصاً برای خانم‌ها و آن‌هایی که بیمارند و به سختی می‌توانند راه بروند و همچنین برای مادری با فرزندان خردسال این زندگی غیر قابل تحمل است.

به اضافه ابن که ما با مشکلات مان جدی گرفته نمی شویم.

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OFFENER BRIEF von einigen FRAUEN aus dem ISOLATIONSLAGER BREITENWORBIS

An das Land­rats­amt Eichs­feld,
die Eichs­fel­der Aus­län­der­be­hör­de
und das Eichs­fel­der So­zi­al­amt

Of­fe­ner Brief ei­ni­ger Frau­en aus dem Flücht­lings­la­ger Brei­ten­wor­bis

Wir leben in einem al­lein­ste­hen­den Wohn­haus, 2 km von dem Ort Brei­ten­wor­bis ent­fernt. Ne­ben­an be­fin­det sich eine stin­ken­de Klär­an­la­ge sowie eine Mast­an­la­ge, was das Woh­nen be­son­ders im Som­mer un­er­träg­lich macht. 120 Men­schen – Fa­mi­li­en und Al­lein­ste­hen­de – müs­sen sich we­ni­ge Toi­let­ten, Du­schen und Kü­chen tei­len. Um ein­zu­kau­fen, zum Arzt, zur Schu­le oder zum Kin­der­gar­ten zu ge­lan­gen, müs­sen wir meh­re­re Ki­lo­me­ter zu Fuß auf einer un­be­leuch­te­ten Stra­ße lau­fen. Eine Bus­hal­te­stel­le gibt es nur im Ort.

Wir füh­len uns von der Ge­sell­schaft iso­liert und aus­ge­grenzt. Be­son­ders für Frau­en, die krank sind und schlecht lau­fen kön­nen sowie Müt­ter mit klei­nen Kin­dern ist die­ses Leben un­er­träg­lich. Hinzu kommt, dass wir mit un­se­ren Pro­ble­men nicht ernst ge­nom­men wer­den.

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