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Wir kämpfen weiter…


…aber woanders. Denn der Kampf gegen Rassismus und Isolation muss bis zum hoffentlich baldigen Tod des Kapitalismus an vielen Fronten geführt werden. Kommt dazu breakdeportation.blogsport.de/, bleibt informiert facebook.com/roma.thuringen und handelt sabotnik.blogsport.de.

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die selbstbestimmten Kämpfe Geflüchteter,

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Gruppe f.r.a.i.

Sammelabschiebung von Baden-Airpark am Dienstag betraf auch zwei Menschen aus Thüringen

Nach Informationen von Radio Dreyeckland, Freiburg, waren bei der erneuten Sammelabschiebung vom Flughafen „Baden-Airpark“ nach Serbien und Mazedonien auch zwei Personen aus Thüringen betroffen. Da der Flug nach derzeitigen Erkenntnissen gegen 10 Uhr ging, wurden auch diese Personen in tiefster Nacht abgeholt und verschleppt.

Auch am 30. September 2014 fand eine Sammelabschiebung vom Baden-Airpark statt.Wer hat Erkenntnisse über diese Personen aus Thüringen und kann Hinweise geben, welche Abschiebebehörde diesen erneuten dreckigen Job erledigt hat?

Hinweise bitte per Email an frai(ät}riseup.net.

Hierzu die Quellmeldung bei Radio Dreyeckland vom 30.10.2014

48 Personen vom Baden-Airpark abgeschoben: Tag X+1 Demo nach Abschiebung einer Freiburger Familie Nach der Abschiebung einer Familie aus Freiburg nach Mazedonien versammelten sich am Mittwoch bis zu 200 Menschen zu einer Protestkundgebung auf dem Rathausplatz. Am Dienstag war ein Abschiebecharter vom Baden-Airpark bei Karlsruhe gestartet, mit dem laut dem zuständigen Regierungspräsidium Karlsruhe insgesamt 48 Personen abgeschoben wurden, davon 33 nach Serbien und 15 nach Mazedonien. Von ihnen hatten 27 in Baden-Württemberg gelebt, 19 in Hessen und zwei in Thüringen. Das Regierungspräsidium hatte vorab erklärt, nicht alle Betroffenen seien von ihrer anstehenden Abschiebung informiert worden. Nach dem Willen der Behörden hätten gleich mehrere Familien aus Freiburg abgeschoben werden sollen. Durch die Unterstützung von Anwälten und solidarischen Personen gelang es jedoch noch, ihre Abschiebung zu stoppen. Am Tag nach der Abschiebung von Menschen aus Freiburg hatte die flüchtlingssolidarische Initiative „Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung“ zum „Tag x“ erklärt. Die TeilnehmerInnen der Kundgebung drückten an diesem Tag x+1 ihre Ablehnung von Abschiebungen aus. In einem Redebeitrag wurde die Situation der abgeschobenen Familie beschrieben: Es handelte sich um ein Paar mit zwei Kindern im Alter von 4 und 9 Jahren. Der Großvater der Kinder war bei einem gewalttätigen Angriff getötet worden. Das Haus der Familie war zerstört und abgebrannt worden. Die mazedonischen Behörden verfolgten diese Taten nicht. Für die deutschen Behörden wiederum war all das kein Grund, der Familie einen stabilen Aufenthaltsstatus zu verleihen. Mehrere RednerInnen und Redner forderten ein Ende der Abschiebungspraxis, ein humanitäres Bleiberecht für Flüchtinge aus den sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ und einen umfassenden Winterabschiebestopp. Die Kundgebung, die von einer Sambagruppe und Sprechchören begleitet wurde, entwickelte sich zu einer spontanen Demonstration durch die Innenstadt.

Hierzu noch ein Radiobeitrag von Radio Dreyeckland vom 30.10.2014:

Keep On – Close down Breitenworbis refugee isolation camp in Thüringen

Keep on the struggle to Break Culture of Deportation and against Isolation of the refugees in Germany:
„Rally in Breitenworbis Isolation Refugee Camp: Close the Isolation Lager!“ is the last part of 5 days program from 20 years anniversary of refugee resistance in Germany by The Refugee Refugee Forum Jena.

Protesting goes on since years to spread Information and create the space to discussions to visible the situation of this isolated Lager in Thuringia. Position of the camp very close to the Agricultural and Industrial Waste depot, create an unbearable atmosphere to stay for a moment, that Refugees keep isolated into it for life time. This is a fact for the latest paragraph of „Political Potential of Refugee Position in EU.“

http://lastring.org/?p=223

*…In the end just must pay attention and be aware of how colonial injustice keep the oppressor position for themselves by creating insecurity, and produce the refugees to be a reason or bases for state organs to advertise and provoke the nation with social and institutional racism here to save the European supremacy with isolation culture like inside lagers, deportation prisons and criminalize them because of their movements.

Association Progrès berichtet über die Lage im Lager Breitenworbis

Die Gruppe „Association Progrès“ hat einen Redebeitrag im Zuge der Gegenaktionen zum Eichsfeldtag am 31.05.2014 erstellt:

Walterhausen: aktuelle rassistische Angriffe – Interviews mit Roma Thüringen

Nach der antifaschistischen Demonstration am 1. März in Gotha [Link], die anlässlich zunehmender, offensiver werdender Übergriffe durch Nazis stattfand, reisten Aktivist_innen von Roma Thüringen gemeinsam mit Unterstützer_innen ins nahegelegene Waltershausen. Als Zeichen der Solidarität und um die Vernetzung von Geflüchteten voran zu treiben, fand dort ein Treffen im einzigen Lager im Landkreis Gotha statt. Dieses Isolationslager liegt an einer Autobahnzufahrt direkt neben einer großen Reifenfabrik. Alle alltäglichen Wege stellen für die dort lebenden Menschen eine Herausforderung dar, weil sie überwiegend zu Fuß bestritten werden müssen. Das Treffen musste wegen der großen Teilnehmer_innenzahl an einer großen Tafel im Flur des Lagers stattfinden, obwohl die Menschen sich selbst im Vorfeld als verängstigt und verunsichert durch als Nazis bezeichnete Personen und drohende Abschiebungen beschrieben hatten.

Direkt zum Radiobeitrag [Link]

Kontakt zu Roma Thüringen:
facebook.com/roma.thuringen